← Alle Lösungen

„Wir brauchen ChatGPT, aber die Daten dürfen Deutschland nicht verlassen.“

Wie ChatGPT — nur DSGVO-konform auf dem eigenen Server

Ihre Leute nutzen längst KI — nur eben privat, mit dem Handy, an der IT vorbei. Das ist niemandem vorzuwerfen: Die Werkzeuge sind gut und der Alltag ist voll. Nur weiß niemand, welche Unterlagen dabei schon auf fremden Servern gelandet sind — der Vermerk, das Angebot, im Zweifel die Mandantenakte.

Was sich ändert

Der vertraute Chat-Komfort von ChatGPT, aber DSGVO-konform auf Ihrem eigenen Server und mit Ihren eigenen Unterlagen.

  • Dieselbe Bedienung, die alle von ChatGPT kennen — nur läuft sie auf Ihrem eigenen Server.
  • Die KI antwortet aus Ihren eigenen Unterlagen und zeigt darunter, woher die Antwort stammt.
  • Sie entscheiden je Aufgabe, welches Modell arbeitet — auch ein rein lokales, das Ihr Haus nie verlässt.
So läuft es

Vier Schritte, in der Reihenfolge, in der Sie sie erleben.

Schritt 01

Auf Ihrem Server installieren

ZAjONiC läuft auf einer Maschine in Ihrem Netzwerk oder in Ihrer eigenen Cloud. Sie brauchen dafür keinen Account bei uns und keine dauerhafte Verbindung nach draußen.

Schritt 02

Wissen hineingeben

Dokumente hineinziehen, ganze Netzlaufwerke ohne Kopie, Postfächer, Fachdatenbanken, Webseiten. Was hinein darf, entscheiden Sie je Ordner und Gruppe.

Schritt 03

Modelle zuordnen

Für jede Aufgabe das passende Modell — vom lokalen Modell im Haus bis zu einem externen Anbieter. Was wo läuft, ist eine Einstellung, keine Grundsatzentscheidung.

Schritt 04

Freigeben und loslegen

Sie legen Gruppen und Zugriffsrechte fest, dazu fertige Assistenten für wiederkehrende Aufgaben. Wer eine Frage tippen kann, kann damit arbeiten.

Ein Fall von Anfang bis Ende

Ein Donnerstag, vier Abteilungen.

Nicht ein Werkzeug für einen Zweck, sondern dasselbe System, das im Haus unterschiedlich gebraucht wird. Alles am selben Tag, alles auf demselben Server.

  1. 8:20 · Sekretariat

    Der Vermerk, der bisher zu ChatGPT gewandert wäre

    Ein Aktenvermerk soll aus drei Gesprächsnotizen entstehen. Bisher hätte jemand den Text ins private Handy kopiert — mit Namen, Anschrift und allem, was drinsteht. Jetzt entsteht er im Haus, mit denselben zwei Sätzen Anweisung und demselben Ergebnis.

  2. 10:05 · Bauamt

    Eine Frage an vierzig Ordner

    „Was haben wir 2019 zur Erschließung Nordweststraße beschlossen?" Die Antwort kommt aus den eigenen Unterlagen, mit dem Dokument darunter, aus dem sie stammt — samt Sprung an die Stelle. Findet das System nichts, sagt es das, statt etwas Plausibles zu erfinden.

  3. 13:30 · Personal

    Dieselbe Anwendung, andere Sicht

    Die Personalstelle arbeitet im selben System — sieht aber nur ihre Ordner. Rechte gelten nicht nur für die Dateiliste, sondern bis in die Antworten hinein: Was jemand nicht sehen darf, taucht auch nicht als Quelle auf. Für heikle Bereiche lässt sich zusätzlich erzwingen, dass Personenbezug vor der Verarbeitung entfernt wird.

  4. 15:00 · IT

    Der Blick auf Kosten und Nutzung

    Die IT sieht, welches Modell wie viel gekostet hat, und setzt je Nutzer ein Monatslimit. Sie entscheidet außerdem, welche Aufgabe lokal läuft und welche zu einem externen Modell darf — je Funktion, nicht als Grundsatzbeschluss. Das Protokoll der KI-Vorgänge lässt sich exportieren, wenn jemand fragt.

  5. 17:40 · unterwegs

    Vom Handy, ohne den Server ins Internet zu stellen

    Der Bürgermeister braucht auf dem Weg zum Termin eine Zahl. Die iPhone-App verbindet sich über einen abgesicherten Vermittlungsdienst mit dem eigenen Server. Jedes Gerät wird einzeln per QR-Code gekoppelt — und ebenso einzeln wieder entzogen, wenn ein Diensthandy verloren geht.

Fünf Situationen, ein Server, keine einzige Datei, die das Haus verlassen hat. Die private KI-Nutzung hört nicht auf, weil man sie verbietet — sondern weil es im Haus etwas Besseres gibt.

Der Unterschied

ChatGPT, „EU-Cloud", eigener Server.

Drei Wege, die im Gespräch oft als gleichwertig dargestellt werden. Die Unterschiede zeigen sich erst bei den Fragen, die der Datenschutzbeauftragte stellt — und beim ersten Fall, in dem etwas schiefgeht.

Frage ChatGPT & Co. direktKI aus einer EU-CloudZAjONiC auf Ihrem Server
Wo werden Ihre Eingaben verarbeitet? Auf Servern des Anbieters, in der Regel in den USA Rechenzentrum in der EU — die Modelle selbst laufen aber häufig doch beim US-Anbieter Auf Ihrer Maschine. Im rein lokalen Betrieb verlässt nichts das Haus
Wer haftet für die Verarbeitung? Sie — als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO Sie, über einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter Sie — aber ohne Auftragsverarbeitung, weil kein Dritter beteiligt ist
CLOUD Act und Drittlandtransfer? Ja, ein Dauerthema Auch dann, wenn der Anbieter US-Mutter ist — Rechenzentrumsstandort schützt davor nicht Kein Transfer, solange lokal betrieben wird
Antworten aus Ihren Unterlagen? Nur, was jemand hineinkopiert Je nach Anbieter, meist mit hochgeladenen Dateien Aus Netzlaufwerken, Postfächern und Datenbanken — lesend, ohne Kopie
Gelten Ihre Zugriffsrechte? Nein Selten bis in die Antworten hinein Ja, je Ordner und Gruppe — bis in die Quellenangabe
Steht die Quelle unter der Antwort? Nein Teilweise Ja, mit Sprung ins Originaldokument
Wird damit trainiert? Je nach Tarif und Einstellung Vertraglich meist ausgeschlossen Nein — Ihre Dokumente liegen bei Ihnen
Was kostet die Nutzung? Je Nutzer und Monat, dauerhaft Je Nutzer und Monat, dauerhaft Sie sehen die Kosten je Modell und setzen Limits je Nutzer; lokal laufende Modelle kosten nur Strom
Und wenn Sie wechseln wollen? Verläufe bleiben beim Anbieter Export je nach Anbieter Vollständiger Abzug, PostgreSQL auf Ihrem Server

Die mittlere Spalte ist der ehrlichste Wettbewerber — und für viele Häuser eine vertretbare Wahl. Wer aber Personalakten, Mandantendaten oder Sozialdaten verarbeitet, landet regelmäßig bei der Frage, warum die Verarbeitung überhaupt außer Haus stattfinden muss.

Was die IT und der Datenschutz wissen wollen

Die Punkte, an denen die Freigabe hängt.

Kein Haus führt KI ein, weil sie beeindruckt. Es führt sie ein, wenn IT, Datenschutz und Personalvertretung nichts mehr dagegen haben.

Ein Modell je Aufgabe, nicht je Haus

Sie entscheiden pro Funktion, welches Modell arbeitet — ein lokales im Haus für alles Heikle, ein starkes externes für unkritische Texte. Das ist eine Einstellung, keine Grundsatzentscheidung, und sie lässt sich jederzeit ändern, ohne dass etwas neu aufgebaut werden muss.

Rechte, die bis in die Antwort gelten

Vergeben wird an Gruppen, wie an einem Dateiserver. Der Unterschied zu den meisten KI-Werkzeugen: Die Rechte wirken nicht nur auf Listen, sondern auf die Antworten. Was jemand nicht sehen darf, erscheint auch nicht als Quelle — und taucht damit nicht indirekt im Fließtext auf.

Anonymisierung, bevor etwas hinausgeht

Wo externe Modelle zugelassen sind, lässt sich erzwingen, dass Personenbezug vorher entfernt wird. Der Nutzer sieht dabei beides — was er geschrieben hat und was tatsächlich hinausgegangen ist. Diese doppelte Transparenz ist bewusst so gebaut: Eine unsichtbare Anonymisierung würde niemand prüfen können.

Anmeldung über Ihr Verzeichnis

Microsoft Entra oder Keycloak, also Single Sign-on mit dem, was ohnehin da ist. Wer das Haus verlässt, verliert den Zugang dort, wo er ihn immer verloren hat — kein zweiter Ort, an dem jemand vergessen wird.

Kosten sichtbar, statt am Jahresende

Je Sprachmodell steht, was es gekostet hat; je Nutzer lässt sich ein Monatslimit setzen. Bei lokal laufenden Modellen entfallen die Nutzungskosten ganz. Das ist der Punkt, an dem eine Kämmerei zuhört — sie kennt Verträge, bei denen erst nach zwölf Monaten sichtbar wurde, was da läuft.

Was der EU AI Act verlangt, ist eingebaut

KI-Kennzeichnung von Chat und generierten Bildern samt Modellangabe, ein nur-anfügendes Logbuch für Konfigurationsänderungen mit maskierten Schlüsseln, ein exportierbares Nutzungsprotokoll und ein Verzeichnis der eingesetzten KI-Systeme mit Risikoklassifizierung. Alles im Verwaltungsbereich, ohne Zusatzwerkzeuge.

Von außen, ohne Loch in der Firewall

Die iPhone-App erreicht Ihren Server über einen abgesicherten Vermittlungsdienst — der Server muss nicht ins Internet gestellt werden. Gekoppelt wird je Gerät per QR-Code, entzogen ebenso einzeln. Ein verlorenes Diensthandy kostet einen Klick, nicht eine Passwortrunde für alle.

Wenn nichts dasteht, wird nichts erfunden

Findet das System in Ihren Unterlagen keine Grundlage, sagt es das und fragt nach. Unter jeder Antwort steht die Quelle mit Sprung ins Original. Geprüft wird am Dokument, nicht am Vertrauen — und genau das ist die Antwort auf den Einwand „die KI halluziniert doch".

Was wegfällt

Was danach aufhört.

Der größte Gewinn ist nicht, dass etwas Neues möglich wird. Es ist, dass eine Reihe von Behelfslösungen verschwindet, die heute jeder kennt und niemand aufschreibt:

  • Dokumententexte ins private Handy kopieren, weil das Werkzeug dort besser ist
  • Sich fragen, ob dieser eine Absatz jetzt schon ein Datenschutzvorfall war
  • Eine KI-Nutzung verbieten, von der alle wissen, dass sie trotzdem stattfindet
  • Für jedes Werkzeug einen eigenen Auftragsverarbeitungsvertrag prüfen lassen
  • Namen von Hand aus einem Text löschen, bevor man ihn irgendwo einfügt
  • Antworten glauben müssen, weil keine Quelle darunter steht
  • Am Jahresende feststellen, was die KI-Abos zusammengenommen gekostet haben
  • Den Server ins Internet stellen, damit jemand von unterwegs herankommt
Ehrlich gesagt

Was Sie dafür brauchen.

Damit Sie es vorher wissen und nicht hinterher.

  • Ein Server im Haus oder in Ihrer Cloud. Wie viel Rechenleistung ein rein lokaler Betrieb braucht, rechnen wir vorher mit Ihnen durch.
  • Jemanden, der die Ordnerstruktur und die Rechte festlegt — das ist eine Stunde Arbeit, keine Projektwoche.
  • Ein lokales Modell ist langsamer und schwächer als die großen externen. Wo das reicht und wo nicht, sagen wir Ihnen ehrlich.
Die Fragen, die jetzt kommen

Bevor Sie fragen müssen.

Verlassen unsere Daten das Haus?

Im rein lokalen Betrieb nicht. Sie können zusätzlich externe Modelle zulassen — dann steuern Sie je Aufgabe und Gruppe, was dorthin gehen darf, und Personenbezug lässt sich vorher automatisch entfernen.

Wird damit unser Wissen trainiert?

Nein. Ihre Dokumente werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Sie liegen in Ihrem System und werden nur zur Beantwortung Ihrer eigenen Fragen herangezogen.

Was sagt der Personalrat?

Eine berechtigte Frage — KI gilt als technische Einrichtung, in aller Regel braucht es eine Dienst- oder Betriebsvereinbarung. Wir stellen die Angaben zusammen, die Ihr Gremium dafür braucht: welche Daten verarbeitet werden, wer worauf zugreifen kann und was protokolliert wird.

Wir arbeiten mit Mandantendaten — geht das überhaupt?

Genau dafür ist der lokale Betrieb gedacht. Akten und Schriftsätze bleiben im Haus, und wer welche Akte sehen darf, steuern Sie über die Rechte — die gelten bis in die Antworten hinein. Für Berufsgeheimnisträger ist das der entscheidende Unterschied zu einem Dienst, bei dem Eingaben das Haus verlassen.

Und wenn die KI Unsinn erzählt?

Findet ZAjONiC nichts in Ihren Unterlagen, sagt es das und fragt nach, statt zu raten. Unter jeder Antwort steht die Quelle mit Sprung ins Originaldokument — geprüft wird also am Original, nicht am Vertrauen.

Auf dem eigenen Server heißt doch: Von unterwegs kommen wir nicht dran.

Das muss es nicht heißen. Für den Zugriff von außen gibt es die iPhone-App: Sie verbindet sich über einen abgesicherten Vermittlungsdienst mit Ihrem Server, ohne dass Sie den Server ins Internet stellen müssen. Jedes Gerät wird einzeln per QR-Code gekoppelt und lässt sich ebenso einzeln wieder entziehen — geht ein Diensthandy verloren, nehmen Sie ihm den Zugang, nicht allen.

Kein Einzelprodukt

Das hier ist kein eigenes Programm.

Derselbe Wissensbestand, den Ihre Leute hier befragen, beantwortet später auch die Anfragen auf Ihrer Webseite — Sie pflegen ihn nur einmal.

Alles läuft in ZAjONiC — ein Server, eine Anmeldung, ein Rechtekonzept, ein Wissensbestand. Was Ihnen fehlt, wird als weiterer Baustein ergänzt: nicht als zweites Produkt, sondern als Aufsatz auf allem, was schon steht.

Am besten sehen Sie es an Ihren eigenen Unterlagen.

Wir zeigen Ihnen das unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits. Wenn Sie erst sortieren wollen, wo KI bei Ihnen überhaupt wirkt, fangen wir mit der Prozessanalyse an.