Für Kommunen

Der Rückstand im Amt
wächst schneller als das Personal.

Stellen bleiben unbesetzt, Anträge stapeln sich, und die Kollegin, die den Bebauungsplan von 1998 kannte, ist seit März in Rente. Die meisten Verwaltungen, die bei uns anrufen, denken zuerst an einen Chatbot für die Webseite. Den gibt es — er ist der kleinste Teil. Was hilft, ist der Weg dahinter: von der Bürgeranfrage bis zum abgelegten Vorgang, auf Ihrem eigenen Server.

Kurz gesagt

Was kann KI in einer Verwaltung heute?

Bürgeranfragen aus freigegebenem Wissen beantworten, eingehende Post erfassen und einsortieren, Anträge auf Vollständigkeit prüfen, Vermerke und Beschlussvorlagen entwerfen, Niederschriften aus Sitzungsaufnahmen erstellen, Leistungsbeschreibungen für die Vergabe erarbeiten und Wissen sichern, bevor es in Rente geht. Bei ZAjONiC läuft das vollständig auf dem eigenen Server der Verwaltung — auch die Verschriftlichung einer Sitzungsaufnahme, wenn Sie es so einrichten.

Ein Tag im Rathaus

Nicht eine Funktion. Eine Kette.

Der Vorteil liegt nicht im einzelnen Baustein — den gibt es woanders auch. Er liegt darin, dass alle auf denselben Daten und denselben Rechten arbeiten.

01

Die Bürgerin fragt — auch um 22 Uhr, auch auf Türkisch

Ein Assistent auf Ihrer Webseite beantwortet wiederkehrende Fragen aus dem, was Sie freigegeben haben — nicht aus dem Internet, sondern aus Ihren Merkblättern und Satzungen. Gefragt und geantwortet wird in der Sprache des Gegenübers, und ein Umschalter stellt die Antwort auf einfache Sprache um. Wo eine Auskunft nicht reicht, führt ein Formular durch die Angaben und legt den Vorgang bei Ihnen an. Und Sie sehen, was gefragt wurde: Alle Fragen laufen in ein Prüf-Postfach — dort erkennen Sie, wo ein Merkblatt fehlt oder unverständlich ist. Eingebunden wird er mit einem Schnipsel Code, ohne dass jemand Ihre Webseite umbauen muss. Dazu mehr.

02

Post kommt herein

Briefe, Anträge und Rechnungen werden erfasst und einsortiert, statt abgetippt — aus dem Scanner, dem Postfach oder einem überwachten Ordner. Dazu mehr.

03

Der Antrag muss geprüft werden

Vollständigkeit und Plausibilität nach Ihren eigenen Regeln, samt Abhängigkeiten. Was fehlt, steht daneben — und die Nachforderung ist schon formuliert. Dazu mehr.

04

Der Vorgang gehört in die Akte

Aktenführung nach Aktenplan, mit Aktenzeichen im Muster 022.31/12/2026, Rechten je Ast und vertraulichen Bereichen für Personalakten. Vierundzwanzig Aktenarten sind vorbereitet — von der Baugesuchs- über die Grab- und Kita-Aufnahmeakte bis zur Wohngeldakte. Der Umlauf kennt Mitzeichnung, Vertretung und Eskalation, die Papierakte läuft mit Standort und QR-Etikett daneben weiter, und am Ende steht die Anbietung ans Archiv statt einer Löschtaste. Der Altbestand aus einem vorhandenen Dokumentenmanagement kommt mit. Dazu mehr.

05

Der Vermerk will geschrieben werden

Vermerk, Bürgerbrief, Beschlussvorlage — als Entwurf aus Ihrem eigenen Wissen, mit Quellenangabe. Sie prüfen und geben frei. Dazu mehr.

06

Der Bescheid geht raus — und wird verstanden

Verwaltungsdeutsch ist korrekt und für viele unlesbar. Ein eigener Assistent formuliert dieselbe Aussage in einfacher Sprache, nach Ihren Vorgaben — als zweite Fassung neben dem rechtsverbindlichen Text. Das spart die Rückfragen, die sonst am Tresen landen. Dazu mehr.

07

Nicht jeder Dienst findet am Schreibtisch statt

Ortstermin am Bauvorhaben, Kontrolle im Ordnungsamt, Aufmaß beim Bauhof — für unterwegs gibt es die iPhone-App: im Vorgang nachsehen, Fotos an die Akte hängen, das Gespräch aufnehmen, Zeiten buchen. Das Diensthandy wird einmal per QR-Code gekoppelt, ohne VPN und ohne offenen Port am Server im Rathaus. Der Code gilt fünf Minuten, jedes Gerät bleibt in der Verwaltung sichtbar und lässt sich einzeln sperren — auch dann, wenn ein Telefon liegen bleibt. Die Verbindung läuft verschlüsselt über einen Vermittlungsdienst von uns; die Inhalte kann er nicht lesen, weil das Gerät den Schlüssel Ihrer Installation kennt und keinen anderen akzeptiert. Dazu mehr.

08

Die Sitzung findet statt

Die Niederschrift entsteht aus der Aufnahme, mit erkannten Sprechern. Auf Wunsch verlässt die Tonspur das Rathaus dabei nicht. Ist Ihr Ratsinformationssystem über OParl angebunden, wird die Tagesordnung zur Gliederung — die Niederschrift entsteht in der Struktur, die sie ohnehin haben muss. Dazu mehr.

09

„Was haben wir damals eigentlich beschlossen?"

Ihr Ratsinformationssystem bleibt, wo es ist — angebunden wird es über OParl, den offenen Standard der Ratsinformationssysteme. Gremien, Sitzungen, Tagesordnungen und Vorlagen kommen als saubere Datensätze herüber, ohne hinterlegte Zugangsdaten. Danach fragen Sie in normalen Worten und bekommen die Stelle aus der Vorlage von 2019, mit Verweis auf das Original. Wo kein OParl vorhanden ist, lässt sich der Bestand weiterhin einlesen, auch aus geschützten Bereichen. Dazu mehr.

10

Es wird beschafft

Leistungsbeschreibung im Dialog erstellen, passende Anbieter finden, eingegangene Angebote vergleichbar nebeneinanderlegen. Dazu mehr.

11

Jemand geht in Rente

Was in Köpfen und auf Laufwerken liegt, wird auffindbar — bevor es mit der Person aus dem Haus geht. Dazu mehr.

Der große Baustein

Die E-Akte.

Aktenführung nach Plan, vom Aktenzeichen bis zur Abgabe ans Archiv. Was das im Einzelnen heißt:

Aktenplan und Aktenzeichen

Die kommunale Systematik von 0 bis 9 ist mitgeliefert, Ihr eigener Plan kommt als CSV herein. Aktenzeichen nach dem Muster 022.31/12/2026, das Jahr wahlweise. Fristen bleiben in der Vorlage leer — die setzt Ihr Haus nach der eigenen Fristenordnung.

Vierundzwanzig Aktenarten

Baugesuch, Bebauungsplan, Beschwerde, EDV-Bestand, Ehrung, Fahrzeug, Förderung, Fund, Gewerbe, Grab, Hundesteuer, Inventar, Kita-Aufnahme, Liegenschaft, Nutzungsüberlassung, Ordnungswidrigkeit, Personal, Stellenbesetzung, Unterhaltsvorschuss, Vergabe, Vertrag, Wohngeld, Genehmigung, Gerät — jede mit eigenen Feldern. Weitere legen Sie selbst an.

Personalakten bleiben draußen

Vertrauliche Äste sind für nicht berechtigte Gruppen nicht gesperrt, sondern unsichtbar — sie tauchen in keiner Liste und keinem Suchergebnis auf. Einzelne Schriftstücke lassen sich zusätzlich schützen.

Der Umlauf hält den Betrieb aus

Mitzeichnung nacheinander oder parallel, hinterlegte Vertretung bei Abwesenheit, Eskalation an den Ersteller, wenn etwas überfällig wird. Wiedervorlagen dürfen sich wiederholen — für die jährliche Prüfung.

Die Papierakte läuft weiter

Standort, Ausleihe, Rückgabetermin — die Papierakte wird als eigenes Objekt geführt. Etiketten tragen das Aktenzeichen als QR-Code, und der Stapelscan liest es beim Einscannen wieder aus. Das Sortieren nach dem Scannen entfällt.

Der Altbestand kommt mit

Bestandsübernahme aus vorhandenen Dokumentenmanagement-Systemen, xdomea aus anderen Systemen, oder direkt aus gewachsenen Ordnern: Unterordner werden Vorgänge, Dateien werden Schriftstücke. Das ist der Teil, an dem Einführungen sonst scheitern.

Post mit Rückschein

Was an der Akte hinausgeht, steht im Postausgangsbuch — mit Datum, Empfänger und Versandart. Bei förmlicher Zustellung wird verfolgt, ob der Rückschein zurückgekommen ist. Genau die Frage, die im Widerspruchsverfahren zählt.

Externe ohne Konto beteiligen

Der Projektraum ist ein Link auf genau einen Vorgang — befristet, widerrufbar, ohne Anmeldung. Das Planungsbüro sieht die Unterlagen und lädt seine Stellungnahme hoch, ohne Zugriff auf den Rest.

Und wenn die Frist abläuft?

Dann wird nicht gelöscht. Dann beginnt ein Verfahren — der Punkt, an dem sich zeigt, ob eine E-Akte für eine Verwaltung taugt.

1

Anbietung

Fristfällige Akten werden dem zuständigen Archiv angeboten — in Baden-Württemberg nach § 12 Absatz 2 Landesarchivgesetz Pflicht.

2

Bewertung

Der Archivar entscheidet: archivwürdig oder kassabel. Beides wird an der Akte festgehalten.

3

Übergabe

Archivwürdiges geht als xdomea-3.0.0-Paket über — demselben Standard, über den auch Bestände hereinkommen.

4

Nachweis

Vor jeder Vernichtung entsteht ein Eintrag in einer Tabelle, an die nur angefügt werden kann. Die Akte ist weg — der Nachweis bleibt.

Wer damit arbeitet

Nicht die erste Gemeinde — und nicht nur große.

4Kommunen im Einsatz
5.000–13.000Einwohner je Kommune
39.000Bürgerinnen und Bürger insgesamt
+weitere in der Einführung

Warum hier keine Namen stehen

Weil uns dafür noch keine Freigabe vorliegt. Mit dem Namen einer Kommune zu werben, die nicht gefragt wurde, wäre ein schlechter Anfang — gerade wenn man Datenhoheit verkauft. Im Gespräch schildern wir den Ablauf gern, und sobald wir dürfen, stehen die Namen hier.

Worauf es ankommt

Drei Dinge, die in einer Verwaltung zählen.

Keine Funktionen — Nachweise, nach denen im Haus gefragt wird.

Beleg 1

Es verlässt das Haus nicht

Betrieb im eigenen Netz, auf Wunsch mit lokalen Sprachmodellen. Selbst die Tonaufnahme einer Sitzung wird auf Wunsch im Haus verschriftlicht — ohne Schlüssel, ohne Konto, ohne Leitung nach außen. Das ist der Satz, der im Personalrat den Unterschied macht.

Beleg 2

Rechte wie am Dateiserver

Jede Wissensquelle und jedes Modul wird für bestimmte Gruppen freigeschaltet. Wer auf ein Laufwerk keinen Zugriff hat, bekommt dessen Inhalte auch nicht in einer KI-Antwort zu sehen. Eine angebundene Quelle ist keine offene Quelle.

Und die Anmeldung läuft über Ihr vorhandenes Verzeichnis. Die Beschäftigten melden sich mit dem Konto an, das sie ohnehin haben — über Entra ID oder Keycloak. Ihre bestehenden Gruppen werden auf die Gruppen hier abgebildet: Wer im Verzeichnis zum Bauamt gehört, bekommt die Rechte des Bauamts, ohne dass jemand eine zweite Benutzerliste pflegt. Und wer aus dem Haus ausscheidet, verliert den Zugang dort, wo Sie ihn ohnehin abschalten.

Beleg 3

Papier für die Prüfung

Eine Verfahrensdokumentation entsteht aus den tatsächlichen Einstellungen Ihrer Installation — nicht aus einer Vorlage, die niemand gelesen hat. Dazu die Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte und ein Änderungsprotokoll, wie sie der EU AI Act verlangt.

Klare Verhältnisse

Wer was übernimmt.

Damit Sie vom ersten Termin an wissen, woran Sie sind — und was neben ZAjONiC weiterläuft wie bisher.

Ihre Fachverfahren behalten Sie — ZAjONiC arbeitet mit ihnen.

Einwohnermelde- und Finanzverfahren bleiben, wo sie sind. ZAjONiC liest sie über den Datenbank-Zugriff und nimmt entgegen, was sie übergeben: Kommunale Fachverfahren legen Dokumente in ein überwachtes Verzeichnis, ZAjONiC legt sie in die richtige Akte und meldet den Status zurück. Es ist die Konvention, die diese Verfahren ohnehin sprechen — der Umweg über eine eigene Schnittstelle entfällt.

Ihre zwanzig häufigsten Anliegen bauen Sie selbst — service-bw bleibt für den Rest.

Hallenbelegung, Vereinsförderung, Fundsache, Anwohnerparken: Das Formular bauen Sie selbst und geben es über einen befristeten Link frei; der Antrag landet ohne Medienbruch als Schriftstück im Vorgang. Für die großen, formgebundenen Verfahren mit Nutzerkonto und Postfach bleibt das Landesportal der richtige Weg — dort gehören sie hin.

Ein Sitzungsdienst für den Zyklus einer kleinen Gemeinde.

Gremien mit der Ladungsfrist aus Ihrer eigenen Geschäftsordnung, Tagesordnungen mit lückenlosen Nummern und getrennt öffentlichem Teil, eine Ladungs-Ampel, die vom Sitzungstermin zurückrechnet, Beschlusserfassung je Punkt und eine Beschlusskontrolle, die sich meldet. Wer zusätzlich ein Bürgerinformationsportal und eine Gremien-App braucht, behält sein bisheriges System — der Bestand lässt sich einlesen und über OParl anbinden.

Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen — die Zahlen dafür liefern wir.

Vergaberecht, Fristen und die Beurteilung des Einzelfalls gehören in die Verwaltung. Was ZAjONiC beisteuert, ist die belastbare Grundlage: die Zahlen, auf denen die Entscheidung beruht, jeweils mit der Fundstelle im Original.

Für die Fachabteilung

Was die IT wissen will.

Die Fragen, die kommen, sobald der Vorschlag den Amtsleiter überzeugt hat — und an denen ein Vorhaben scheitert, wenn niemand sie vorher beantwortet.

Anmeldung über Ihr Verzeichnis

Keine zweite Passwortliste: Die Anmeldung läuft über Microsoft Entra oder Keycloak. Wer das Haus verlässt, verliert den Zugang dort, wo er ihn ohnehin verliert — im Verzeichnis. Gruppen kommen von dort mit.

Wer hält das am Laufen?

Eine Systemprüfung zeigt auf einen Blick, ob alles läuft, Aktualisierungen werden aus der Verwaltungsoberfläche eingespielt. Wo ein Rechenzentrum oder ein Dienstleister den Betrieb übernimmt, bekommt es genau diese Ansicht — und Sie müssen niemanden anrufen, um den Zustand zu erfahren.

Kosten sichtbar — und gedeckelt

Was die Nutzung kostet, steht je Modell in der Übersicht, und pro Nutzer lässt sich ein Monatslimit setzen. Damit ist die Frage der Kämmerei beantwortet, bevor sie gestellt wird: Nein, es kann nicht entgleisen.

Sie wählen das Modell je Aufgabe

Das Heikle bleibt auf einem lokalen Modell im Haus, das Unkritische darf ein großes Modell übernehmen — festgelegt pro Funktion, jederzeit änderbar. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, nicht beim Anbieter.

Ihre Ablagen bleiben liegen, wo sie sind

Netzlaufwerke werden ausschließlich lesend eingebunden — es wird nichts kopiert und nichts verschoben. Die gewachsene Ordnerstruktur bleibt bestehen, und gesucht wird trotzdem über den Inhalt statt über den Dateinamen.

Assistenten zentral freischalten

Fertige Vorlagen für wiederkehrende Schreibarbeit werden pro Gruppe freigegeben: Das Hauptamt sieht seine, das Bauamt seine. Eigene Vorlagen kommen dazu — und niemand muss überlegen, wie man eine KI richtig fragt.

Barrierefrei

Gemessen, nicht behauptet

Für öffentliche Stellen ist Barrierefreiheit Pflicht, nicht Kür. Deshalb wird die Oberfläche bei jeder einzelnen Änderung automatisiert gegen die BITV-Kriterien geprüft — Tastaturbedienung, Kontraste, Beschriftungen, Struktur. Nicht einmal im Jahr, sondern fortlaufend.

Was dabei herauskommt, bekommen Sie schwarz auf weiß: den aktuellen Prüfbericht für Ihre Vergabeunterlagen, mit jedem noch offenen Punkt. Stand 22. August 2026 sind das drei Farbkontraste, die an der Markenfarbe hängen. Für die abschließende Bewertung nach BITV ist wie überall eine anerkannte Prüfstelle zuständig — den Bericht, den sie dafür braucht, liefern wir mit.

Auskunft

Jede Aussage mit Fundstelle

Für die Verwaltungsauskunft gilt eine Fundstellen-Pflicht: Jede Aussage nennt Paragraf und Standdatum, zitiert wird zweistufig — erst Ihr Ortsrecht, dann Bundes- und Landesrecht. Und wenn nichts vorliegt, kommt ein ehrliches „steht nicht im Wissen" statt einer plausibel klingenden Erfindung. Es ist eine Auskunft, keine Entscheidung.

Rechtsgrundlagen

Gesetze, die sich selbst aktuell halten

Ein mitgeliefertes Verzeichnis hält die einschlägigen Bundes- und Landesgesetze in den amtlichen Fassungen bereit und erkennt Änderungen selbst. Die alte Fassung bleibt als „Fassung bis …" erhalten — wichtig, wenn ein Vorgang nach altem Recht zu beurteilen ist. Beschreiben darf dieses Verzeichnis nur die zentrale Stelle, nutzen dürfen es alle.

Schnittstellen

Ihre IT erfährt, wenn etwas passiert ist

Auf Wunsch gibt ZAjONiC an ein anderes System Bescheid, sobald etwas geschehen ist: eine Antwort ist fertig, jemand hat eine Einstellung geändert, ein Gesetz wurde aktualisiert — oder es gab eine technische Störung, etwa weil ein Netzlaufwerk nicht erreichbar war. So erfährt Ihre IT davon, ohne täglich nachsehen zu müssen.

Für den Datenschutz ist der zweite Teil der wichtigere: Gemeldet wird nur, dass etwas passiert ist — nie, worum es ging. Kein Aktenzeichen, kein Name, kein Satz aus einem Dokument. Jede Meldung trägt eine Unterschrift, an der das empfangende System erkennt, dass sie wirklich von Ihrer Anlage stammt. Ihr Systemhaus bekommt die technische Beschreibung dazu und kann darin selbst nachlesen, was sich wann geändert hat — ohne Rückfrage bei uns.

Unsere Haltung

Ihre Daten gehören Ihnen. Auch später.

Wir sind überzeugt: Am Ende bleiben zwei Dinge übrig — Ihre Daten und eine KI, die darauf zugreift und Antworten daraus macht. Wer seine Daten heute in ein geschlossenes System gibt, ohne Schnittstellen und ohne Weg wieder heraus, begibt sich damit in direkte Abhängigkeit von einem Anbieter. Genau das wollen wir nicht — weder für Sie noch von Ihnen.

Alles wieder heraus

Vollständiger Abzug, jederzeit

Sämtliche Inhalte lassen sich als kompletter Datenabzug herunterladen. Dazu kommen die fachlichen Wege: Akten als xdomea-Paket fürs Archiv, Belege als PDF und ZUGFeRD, Listen als CSV. Nichts davon muss bei uns erbeten werden.

Offene Grundlagen

Kein Format, das nur wir lesen

Darunter liegt eine PostgreSQL-Datenbank auf Ihrem Server — kein Eigenbau-Format, keine Blackbox. Wer Ihre Daten künftig anders nutzen will, kommt an sie heran, auch ohne uns zu fragen.

Was daraus folgt

Wir müssen jedes Jahr überzeugen

Ein Anbieter, den man nicht verlassen kann, muss sich nicht anstrengen. Uns hält nur, dass die Arbeit im Haus leichter wird — nicht die Frage, wie teuer ein Ausstieg wäre. Das ist für Sie die bessere Ausgangslage, und für uns die ehrlichere.

Liegt schon bei

Das geltende Recht bringen wir mit.

Die Frage an jede KI-Auskunft lautet: Woher soll die wissen, was bei uns gilt? Bei uns liegt die Antwort im Haus. Ein Verzeichnis „Rechtsgrundlagen (Baden-Württemberg)" gehört zum Lieferumfang — mit 19 Gesetzen und Verordnungen, die Ihre Verwaltung täglich braucht. Sie wählen es im Chat als Quelle aus wie jeden anderen Ordner. Ergänzen müssen Sie nur, was bei Ihnen anders ist — Ihre Satzungen, Ihre Gebührenordnungen, Ihre örtlichen Regelungen.

Bundesrecht

Vierzehn Gesetze, die sich selbst aktuell halten

Baugesetzbuch und Baunutzungsverordnung, Verwaltungsverfahrensgesetz und Verwaltungsgerichtsordnung, Bundesmeldegesetz, Personenstandsgesetz, SGB VIII, Straßenverkehrs-Ordnung, Umsatzsteuergesetz, Abgabenordnung, Bundesdatenschutzgesetz, Onlinezugangsgesetz, Informationsfreiheitsgesetz und das Vergaberecht des GWB. Bezogen von gesetze-im-internet.de — amtliche Werke, mit Datenstand. Ändert sich ein Gesetz, wird es nachgezogen, ohne dass jemand bei Ihnen daran denken muss.

Landesrecht

Fünf Landesgesetze für Baden-Württemberg

Gemeindeordnung, Gemeindehaushaltsverordnung, Kommunalabgabengesetz, Landesbauordnung und Bestattungsgesetz. Diese pflegen wir von Hand, weil es für Landesrecht keinen amtlichen Bezug wie beim Bund gibt — gepflegt an genau einer Stelle, nicht in jedem Rathaus einzeln. Für andere Bundesländer bauen wir dasselbe auf; sprechen Sie uns an, wenn Sie nicht in Baden-Württemberg sitzen.

Was das ändert

Sie sehen, wo eine Änderung wirkt

Ändert sich eine Vorschrift, sagt Ihnen das System nicht nur dass, sondern welche Bereiche daran hängen — Meldewesen, Bauverwaltung, Gebühren. Und weil das Recht neben Ihren eigenen Unterlagen liegt, beantwortet die Auskunft beides zusammen: was das Gesetz sagt und wie Sie es bei sich geregelt haben.

Das ersetzt keine Rechtsberatung. Es sorgt dafür, dass eine Auskunft aus dem geltenden Text kommt statt aus dem Gedächtnis eines Sprachmodells — mit der Fundstelle daneben, damit man sie nachlesen kann.

Bevor es losgeht

Zwei Fragen kommen in jedem Haus.

Nicht „kann das die Software", sondern „dürfen wir das" und „wie kaufen wir das ein". Beides haben wir ausführlich aufgeschrieben — mit Normen, Zuständigkeiten und dem, was in die Akte gehört.

Dürfen wir das?

Datenschutz & Gremien

Rechtsgrundlage, Personalrat, Folgenabschätzung, Sozialdaten, Meldedaten, Personalakten. Sechs Fragen in der Reihenfolge, in der sie kommen — samt der Antwort, warum der rein lokale Betrieb die meisten Prüfungen kurz macht.

Zu den sechs Fragen

Wie kaufen wir das ein?

Beschaffung & Vergabe

Direktauftrag, Verhandlungsvergabe oder Ausschreibung — mit einem Rechner für die aktuellen Wertgrenzen in Baden-Württemberg. Dazu, was Ihre Vergabestelle von uns bekommt und was in die Vergabeakte gehört.

Wertgrenzen und Verfahren

Wir suchen Pilotkommunen

Einer bringt den Fall ein. Alle bekommen die Lösung.

Wir bauen laufend neue Bausteine für den kommunalen Alltag. Was zuerst entsteht, entscheidet keine Produktplanung am Schreibtisch, sondern das, was in den beteiligten Häusern tatsächlich weh tut.

Mitbestimmen

Ihr Fall kommt auf die Liste

Was in Ihrem Amt hakt, sagen Sie uns — und es wird gebaut, nicht auf eine Roadmap vertröstet. Pilotkommunen bestimmen die Reihenfolge mit.

Teilen

Was entsteht, bekommen alle

Jeder neue Baustein geht an sämtliche Bestandskunden — ohne Aufpreis. Sie zahlen nicht für das, was eine andere Gemeinde angestoßen hat, und umgekehrt genauso wenig.

Warum das aufgeht

Kommunale Aufgaben ähneln sich

Ein Fachverfahren für eine einzelne Gemeinde rechnet sich für niemanden. Über mehrere Häuser hinweg rechnet es sich für alle. Was die Nachbargemeinde heute braucht, brauchen Sie in zwei Monaten.

Wie das abläuft — und was frisst bei Ihnen den Tag?

Ihre Anregung

Was frisst bei Ihnen den Tag?

Wir bauen ZAjONiC entlang echter Fälle, nicht entlang von Produktideen. Wenn es bei Ihnen eine Arbeit gibt, die jede Woche wiederkommt und niemandem Freude macht — erzählen Sie sie uns. Wir sagen Ihnen offen, ob wir das heute können, ob wir es bauen würden oder ob eine andere Software besser passt.

  • Ein Formular, das jedes Mal unvollständig ankommt
  • Eine Auswertung, die jemand von Hand zusammenstellt
  • Eine Auskunft, die dreimal täglich am Telefon gegeben wird
  • Ein Vorgang, der zwischen drei Ämtern hin- und herwandert
Häufige Fragen

Was Verwaltungen zuerst fragen.

Was kann KI in einer Kommunalverwaltung heute konkret?

Mehr als einen Chatbot. Bürgeranfragen aus freigegebenem Wissen beantworten, eingehende Post erfassen und einsortieren, Anträge auf Vollständigkeit prüfen, Vermerke und Beschlussvorlagen entwerfen, Niederschriften aus Sitzungsaufnahmen erstellen, Leistungsbeschreibungen für die Vergabe erarbeiten und Wissen sichern, bevor es in Rente geht. Alles auf dem eigenen Server der Verwaltung.

Dürfen wir das datenschutzrechtlich überhaupt einsetzen?

ZAjONiC läuft vollständig im eigenen Netz der Verwaltung. Wo nichts hinausgeht, entsteht keine Auftragsverarbeitung mit einem Cloud-Anbieter und kein Drittlandtransfer. Selbst die Tonaufnahme einer Sitzung wird auf Wunsch im Haus verschriftlicht, ohne dass eine Datei nach außen geht. Die datenschutzrechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls bleibt bei Ihnen — wir liefern die Grundlagen dafür offen.

Was sagt der Personalrat dazu?

Die üblichen Sorgen betreffen Leistungskontrolle und Zugriff. ZAjONiC wertet keine Personen aus. Wer welche Inhalte sieht, wird über Rechte geregelt — wie bei einem Dateiserver. Und für die Mitbestimmung liegt eine Verfahrensdokumentation vor, die aus den tatsächlichen Einstellungen Ihrer Installation erzeugt wird, nicht aus einer Vorlage.

Brauchen wir dafür eigene IT-Leute?

Für den Betrieb einen Server und jemanden, der ihn betreut — das kann auch Ihr Rechenzentrum oder ein Dienstleister sein. Für die Nutzung nicht: Wer eine E-Mail schreiben kann, kann damit arbeiten. Die Einrichtung der Wissensquellen begleiten wir.

Wie kommen wir beschaffungsrechtlich dahin?

Das hängt vom Auftragswert und Ihrem Landesrecht ab. Unterhalb der Wertgrenze für Direktaufträge ist eine direkte Beauftragung möglich, darüber greifen Verhandlungsvergabe oder Ausschreibung. Wir sagen Ihnen offen, in welche Größenordnung Ihr Vorhaben fällt, statt eine Zahl zu versprechen, die für jedes Bundesland anders ist.

Können wir klein anfangen?

Das ist der Normalfall. Die meisten Häuser beginnen mit einem Bereich — oft dem sicheren Chat auf den eigenen Unterlagen oder den Niederschriften — und nehmen weitere Bausteine dazu. Es ist dasselbe Produkt: Was später dazukommt, greift auf dieselben Daten und dieselben Rechte zu.

Woher weiß die KI, welche Vorschriften bei uns gelten?

Weil das geltende Recht mitgeliefert wird. Zum Lieferumfang gehört ein Verzeichnis „Rechtsgrundlagen (Baden-Württemberg)" mit 19 Gesetzen und Verordnungen — es fühlt sich an wie ein normaler Wissensordner und ist im Chat als Quelle auswählbar, wird aber zentral von uns gepflegt und nicht in jedem Rathaus einzeln. 14 Bundesgesetze werden automatisch aktuell gehalten, darunter Baugesetzbuch, Verwaltungsverfahrensgesetz, Bundesmeldegesetz, Abgabenordnung und das Vergaberecht des GWB; bezogen von gesetze-im-internet.de, den amtlichen Fassungen mit Datenstand. Dazu kommen fünf Landesgesetze für Baden-Württemberg — Gemeindeordnung, Gemeindehaushaltsverordnung, Kommunalabgabengesetz, Landesbauordnung und Bestattungsgesetz —, die wir von Hand pflegen, weil es dafür keinen amtlichen Bezug gibt. Ergänzen müssen Sie nur, was bei Ihnen anders ist: Ihre Satzungen, Gebührenordnungen und örtlichen Regelungen. Sitzen Sie in einem anderen Bundesland, bauen wir dasselbe für Ihr Landesrecht auf. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen; was hier entsteht, ist die verlässliche Grundlage dafür — eine Auskunft, die aus dem geltenden Text kommt und die Fundstelle danebensteht.

Ersetzt das unser Ratsinformationssystem?

Nein — und es soll es auch nicht. Einladungen, Ladungsfristen, Abstimmungen und Beschlusskontrolle bleiben dort, wo sie hingehören. Was ZAjONiC hinzufügt, ist die Recherche: Der Bestand Ihres Ratsinformationssystems lässt sich als Quelle einbinden, auch aus passwortgeschützten Bereichen, und wird im gewählten Intervall nachgezogen. Danach fragen Sie in normalen Worten statt sich durch Sitzungsordner zu klicken — und bekommen die Fundstelle mit Verweis auf die Originalvorlage. Wer schon einmal gesucht hat, was vor sechs Jahren zu einem Grundstück beschlossen wurde, kennt den Unterschied. Dazu kommt die direkte Anbindung über OParl — die offene Schnittstelle, die die verbreiteten Ratsinformationssysteme sprechen. Gremien, Sitzungen, Tagesordnungen und Sitzungsdokumente kommen damit als saubere Datensätze statt als eingelesene Portalseiten, und hinterlegte Zugangsdaten braucht es dafür nicht mehr. Der eigentliche Gewinn zeigt sich beim Protokoll: Die Tagesordnung wird zur Gliederung. Die Niederschrift entsteht in der Struktur, die sie ohnehin haben muss, und die Wortbeiträge stehen unter dem richtigen Punkt — statt dass jemand sie hinterher zuordnet.

Können Bürger auch in anderen Sprachen fragen — und gibt es einfache Sprache?

Ja, beides. Der Assistent auf Ihrer Webseite antwortet in der Sprache, in der gefragt wird; für Verwaltungen mit vielen Sprachen im Ort ist das der eigentliche Gewinn, weil keine übersetzten Merkblätter gepflegt werden müssen. Zusätzlich lässt sich im Chatfenster ein Umschalter auf einfache Sprache anbieten, wahlweise schon von Anfang an eingeschaltet. Und für Bescheide, Anschreiben und Merkblätter richten Sie sich einen eigenen Assistenten ein, der eine verständliche Zweitfassung erzeugt — die Regeln dafür geben Sie selbst vor. Beides zahlt unmittelbar auf die Barrierefreiheit Ihres Angebots ein.

Können sich unsere Leute mit dem vorhandenen Konto anmelden?

Ja. Die Anmeldung läuft über Microsoft Entra oder Keycloak, also über das Verzeichnis, das Sie ohnehin betreiben. Es entsteht keine zweite Passwortliste, und wer aus dem Verzeichnis entfernt wird, verliert damit auch den Zugang zu ZAjONiC. Gruppen aus dem Verzeichnis lassen sich für die Rechtevergabe weiterverwenden.

Was kostet uns die Nutzung im Monat — und kann das entgleisen?

Was die Verarbeitung kostet, steht je Sprachmodell in einer Übersicht, und pro Nutzer lässt sich ein Monatslimit setzen. Nach oben ist die Sache damit gedeckelt. Wer ausschließlich lokale Modelle einsetzt, hat ohnehin keine laufenden Kosten je Anfrage, sondern nur den Betrieb des eigenen Servers.

Was passiert mit unseren Daten, wenn wir uns anders entscheiden?

Sie nehmen sie mit. Alle Inhalte lassen sich als vollständiger Abzug herunterladen, dazu kommen die fachlichen Ausgabewege: Akten als xdomea-Paket für das Archiv, Belege als PDF und ZUGFeRD, Listen als CSV. Die Datenbank ist PostgreSQL und läuft auf Ihrem Server — es ist Ihr System, nicht unseres. Ein Wechsel weg von ZAjONiC ist damit eine Entscheidung, keine Verhandlung.

Unser Problem steht hier nicht — was dann?

Dann erzählen Sie es uns. ZAjONiC ist ein Baukasten aus Modulen; fehlt eines, entsteht es. Genau dafür gibt es auf dieser Seite das Formular: Wir suchen den kommunalen Alltag, den wir leichter machen können, und nehmen jede Anregung auf.

Reden wir über einen echten Vorgang bei Ihnen.

Kein Produktvortrag — wir nehmen einen Ablauf aus Ihrem Haus und gehen ihn gemeinsam durch.