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„Bei uns weiß keiner, wo was steht.“

Wissen finden, statt danach zu suchen

Die Unterlagen sind da. Nur liegen sie auf drei Laufwerken, in zwei Postfächern und in einem Ordner, den jemand vor Jahren sinnvoll benannt hat. Wer etwas sucht, fragt den Kollegen — und wenn der im Urlaub ist, sucht man eben eine Stunde.

Was sich ändert

Fragen Sie Ihren gesamten Bestand — und bekommen Sie die Antwort mit Quelle zurück.

  • Sie stellen eine Frage und bekommen eine Antwort — nicht eine Trefferliste, durch die Sie sich klicken.
  • Unter jeder Antwort steht, aus welchem Dokument sie stammt. Ein Klick, und Sie stehen im Original.
  • Das Wissen bleibt im Haus, auch wenn die Person geht, die es aufgebaut hat.
So läuft es

Vier Schritte, in der Reihenfolge, in der Sie sie erleben.

Schritt 01

Quellen anschließen

Netzlaufwerke werden eingelesen, ohne dass eine Datei bewegt oder kopiert wird — sie bleiben liegen, wo sie sind. Dazu Postfächer, Fachdatenbanken, Webseiten und Portale.

Schritt 02

Ordnen wie gewohnt

Das Wissen liegt in normalen Ordnern, pro Bereich, Team oder Thema. Jeder Ordner kann eine eigene Arbeitsanweisung bekommen, etwa: hier wird immer die Fundstelle mitgenannt.

Schritt 03

Rechte setzen

Wer welchen Ordner sehen darf, entscheiden Sie — für einzelne Personen oder ganze Gruppen, inklusive Unterordnern. Was jemand nicht sehen darf, taucht auch in keiner Antwort auf.

Schritt 04

Fragen

„Wo ist der Liefervertrag mit der Müller GmbH?" oder „Was haben wir 2024 zu diesem Grundstück beschlossen?" — gefunden wird über den Inhalt, nicht über den Dateinamen.

Ein Fall von Anfang bis Ende

Eine Stunde Suchen, die es nicht mehr gibt.

Der klassische Fall: Eine Frage, deren Antwort irgendwo im Haus liegt — nur weiß niemand mehr, wo. So läuft er heute, und so läuft er danach.

  1. Bisher · 9:00

    Die Frage kommt

    „Wir hatten mit der Firma Müller doch mal eine Vereinbarung zur Wartung — was stand da drin?" Der Kollege, der es wüsste, ist im Urlaub. Also beginnt die Suche: erst im eigenen Postfach, dann auf dem Laufwerk, dann bei der Kollegin nebenan.

  2. Bisher · 9:50

    Gefunden — vielleicht

    Nach fünfzig Minuten liegen drei Dateien auf dem Tisch: eine von 2019, eine ohne Datum und eine mit „final" im Namen. Welche gilt, ist eine zweite Frage. Am Ende ruft jemand doch bei der Firma an.

  3. Danach · 9:00

    Dieselbe Frage, in normalen Worten

    „Was haben wir mit der Firma Müller zur Wartung vereinbart?" — getippt, wie man es einem Kollegen sagen würde. Gesucht wird über den Inhalt, nicht über den Dateinamen, und zwar in allem, was angeschlossen ist: Laufwerke, Postfächer, Fachdatenbanken.

  4. Danach · 9:00

    Antwort mit Fundstelle

    Es kommt keine Trefferliste, sondern eine Antwort — und darunter das Dokument, aus dem sie stammt, mit Sprung an die Stelle. Wer prüfen will, prüft am Original. Wer nur die Zahl braucht, hat sie.

  5. Danach · 9:02

    Und wenn nichts da ist?

    Dann sagt das System das — und erfindet nichts. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Genau an dieser Stelle scheitern Werkzeuge, die aus dem allgemeinen Wissen eines Sprachmodells etwas Plausibles zusammensetzen.

Der Unterschied ist nicht die gesparte Stunde. Es ist, dass die Antwort belegt ist — und dass sie auch dann noch kommt, wenn der Kollege längst in Rente ist.

Der Unterschied

Windows-Suche, Suchmaschine fürs Haus, Fragen ans Wissen.

Drei Stufen, die oft verwechselt werden. Der Unterschied wird an dem Tag deutlich, an dem jemand nicht weiß, wonach genau er suchen soll.

Frage Suche im DateisystemSuchmaschine über die AblageFragen an das eigene Wissen
Wonach wird gesucht? Dateiname, manchmal Inhalt Volltext über alle Dateien Bedeutung — auch wenn Ihre Worte andere sind als im Dokument
Was kommt zurück? Eine Dateiliste Eine Trefferliste Eine Antwort, mit dem Dokument darunter
Eingescannte Unterlagen? Nein Nur mit Texterkennung Ja, der Text wird ausgelesen
Postfächer und Datenbanken? Nein Selten Ja — lesend angebunden, ohne Kopie
Gelten Zugriffsrechte? Die des Dateisystems Je nach Einrichtung Ja, je Ordner und Gruppe — bis in die Antwort und die Quellenangabe
Wenn Sie das richtige Wort nicht kennen? Kein Treffer Kein Treffer Die Frage darf ungenau sein — gesucht wird nach Sinn
Wenn nichts vorliegt? Leere Liste Leere Liste Ein ehrliches „dazu finde ich nichts" statt einer erfundenen Antwort
Wo liegen die Daten? Bei Ihnen Meist bei Ihnen Bei Ihnen — die Dateien werden nicht einmal verschoben

Die mittlere Spalte gibt es in vielen Häusern längst, und sie hilft auch. Sie scheitert nur an dem Fall, der am häufigsten vorkommt: Jemand kennt das Wort nicht, das im Dokument steht.

Im Einzelnen

Woran sich zeigt, ob eine Wissenssuche taugt.

Nichts wird kopiert

Netzlaufwerke werden lesend eingebunden — keine Datei wird verschoben, keine zweite Ablage entsteht. Das ist die Bedingung dafür, dass die IT überhaupt zustimmt, und es verhindert das Problem, das jede Kopie mitbringt: dass zwei Stände auseinanderlaufen.

Rechte gelten bis in die Antwort

Vergeben wird je Ordner und Gruppe, inklusive Unterordnern. Entscheidend ist, was daraus folgt: Was jemand nicht sehen darf, taucht nicht als Quelle auf — und fließt damit auch nicht indirekt in einen Antworttext ein.

Jeder Ordner darf eigene Regeln haben

Einem Wissensordner lässt sich eine Arbeitsanweisung mitgeben — etwa, dass immer die Fundstelle genannt wird. So verhält sich der Bestand der Kämmerei anders als der des Bauamts, ohne dass jemand zwei Systeme pflegt.

Auch das, was nie ein Dokument war

Fachdatenbanken werden ausschließlich lesend angebunden — Schreibrechte verlangen wir nicht, und das ist regelmäßig die erste Frage der IT. Dazu kommen Postfächer, Webseiten und Portale, auch passwortgeschützte.

Die Quelle ist kein Beiwerk

Unter jeder Antwort steht, woher sie stammt, mit Sprung ins Original. Das ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das man benutzt, und einem, dem man glauben muss. Wer eine Zahl in eine Vorlage schreibt, will sie am Original geprüft haben — nicht am Vertrauen in eine Software.

Unordnung wird nicht wegzaubert

Was chaotisch abgelegt ist, wird durch KI nicht ordentlich. Doppelte Stände bleiben doppelt, ein Dokument ohne Datum bleibt undatiert. Wir sagen Ihnen, wo es hakt, statt es zu überspielen — meist zeigt sich das in den ersten zwei Wochen sehr deutlich.

Was wegfällt

Was aus dem Arbeitstag verschwindet.

Suchen steht in keiner Stellenbeschreibung — frisst aber mehr Zeit als fast alles andere. Diese Handgriffe hören auf:

  • Drei Laufwerke nacheinander durchgehen, weil unklar ist, wo es liegen müsste
  • Den Kollegen fragen, der es weiß — und warten, bis er aus dem Urlaub zurück ist
  • Dateien öffnen, nur um zu sehen, ob es die richtige Fassung ist
  • Im eigenen Postfach nach einem Anhang von vor zwei Jahren suchen
  • Eingescannte Unterlagen von Hand durchblättern, weil sie nicht durchsuchbar sind
  • Bei einem Lieferanten anrufen und nach einem Vertrag fragen, den man selbst hat
  • Sich merken müssen, unter welchem Stichwort etwas abgelegt wurde
Ehrlich gesagt

Was Sie dafür brauchen.

Damit Sie es vorher wissen und nicht hinterher.

  • Zugriff auf die Laufwerke und Postfächer, die eingebunden werden sollen — lesend genügt.
  • Eine grobe Vorstellung davon, welche Bereiche wer sehen darf. Das ist die eigentliche Arbeit, und sie lohnt sich unabhängig von KI.
  • Was chaotisch abgelegt ist, wird durch KI nicht ordentlich. Wo es hakt, sagen wir es Ihnen — statt es zu überspielen.
Die Fragen, die jetzt kommen

Bevor Sie fragen müssen.

Müssen wir dafür alles umsortieren?

Nein. Die Dateien bleiben, wo sie sind. ZAjONiC liest sie an Ort und Stelle und holt das Original bei Bedarf direkt vom Laufwerk.

Sieht dann jeder alles?

Nur, wenn Sie das so einrichten. Rechte gelten je Ordner und Gruppe und wirken bis in die Antworten hinein: Was jemand nicht sehen darf, wird für ihn auch nicht zitiert.

Woher weiß ich, dass die Antwort stimmt?

Weil die Quelle darunter steht. Sie springen mit einem Klick ins Originaldokument und prüfen dort. Fehlt eine Angabe, bleibt sie leer statt geraten.

Kein Einzelprodukt

Das hier ist kein eigenes Programm.

Was hier gefunden wird, steht auch dem Assistenten auf Ihrer Webseite und dem Postfach zur Verfügung — ein Wissensbestand für alles.

Alles läuft in ZAjONiC — ein Server, eine Anmeldung, ein Rechtekonzept, ein Wissensbestand. Was Ihnen fehlt, wird als weiterer Baustein ergänzt: nicht als zweites Produkt, sondern als Aufsatz auf allem, was schon steht.

Am besten sehen Sie es an Ihren eigenen Unterlagen.

Wir zeigen Ihnen das unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits. Wenn Sie erst sortieren wollen, wo KI bei Ihnen überhaupt wirkt, fangen wir mit der Prozessanalyse an.