Einer für alle

Einer bringt den Fall ein.
Alle bekommen die Lösung.

Für viele kommunale Aufgaben gibt es keine bezahlbare Software — weil sich die Entwicklung für eine einzelne Gemeinde nicht rechnet. Über mehrere Häuser hinweg rechnet sie sich für alle. Deshalb bauen wir das, was bei Ihnen jede Woche weh tut, und geben es an alle weiter.

Kurz gesagt

Was heißt „Einer für alle"?

Eine Kommune meldet eine Arbeit, die jede Woche wiederkommt und Zeit kostet. Wird daraus ein Baustein, bekommen ihn alle Bestandskunden — ohne Aufpreis und ohne Modulverkauf. Welche Bausteine zuerst entstehen, entscheidet nicht eine Produktplanung, sondern das, was in den beteiligten Häusern tatsächlich anfällt. Melden darf jeder, auch ohne Kunde zu sein: Jede Meldung zeigt uns, woran es in Verwaltungen wirklich hakt.

Wer damit arbeitet

Nicht die erste Gemeinde — und nicht nur große.

4Kommunen im Einsatz
5.000–13.000Einwohner je Kommune
39.000Bürgerinnen und Bürger insgesamt
+weitere in der Einführung

Warum hier keine Namen stehen

Weil uns dafür noch keine Freigabe vorliegt. Mit dem Namen einer Kommune zu werben, die nicht gefragt wurde, wäre ein schlechter Anfang — gerade wenn man Datenhoheit verkauft. Im Gespräch schildern wir den Ablauf gern, und sobald wir dürfen, stehen die Namen hier.

Warum das aufgeht

Eine Rechenaufgabe, kein Versprechen.

Das Problem

Warum es die Software nicht gibt

Eine Fachanwendung zu bauen kostet dasselbe, egal ob eine Gemeinde sie einsetzt oder fünfzig. Für die Aufgaben eines Hauses mit 6.000 Einwohnern lohnt sich das für keinen Hersteller. Deshalb bleibt so vieles beim Ausdrucken, Abtippen und Nachtelefonieren — nicht aus Unwillen, sondern weil nie jemand ein Werkzeug dafür gebaut hat.

Der Ausweg

Zusammen wird daraus eine tragfähige Zahl

Kommunale Aufgaben ähneln sich. Was die Nachbargemeinde heute braucht, brauchen Sie in zwei Monaten — dieselbe Frist, dieselbe Satzung, dasselbe Formular. Über mehrere Häuser hinweg trägt sich die Entwicklung, und zwar für jedes einzelne davon.

Die Folge

Ihre Meldung ist der Anfang, nicht die Bestellung

Sie bestellen nichts und verpflichten sich zu nichts. Sie erzählen uns, wo es klemmt. Alles Weitere — ob es geht, was es kostet, wann es kommt — klären wir danach, und Sie bekommen dazu eine klare Auskunft.

Vom Anruf zum Baustein

Wie es abläuft.

Vier Schritte. Der erste dauert zwei Minuten.

01

Sie erzählen uns, was jede Woche weh tut

Kein Lastenheft, keine Anforderungsliste. Ein Absatz genügt: welche Arbeit es ist, wie oft sie anfällt und woran es hakt. Das Formular unten braucht zwei Minuten, ein Anruf tut es auch.

02

Sie bekommen eine ehrliche Antwort

Wir sagen Ihnen, ob ZAjONiC das heute schon kann, ob wir es bauen würden — oder ob eine andere Software besser passt. Auch das Nein bekommen Sie klar, statt eines „schauen wir mal", das nie wiederkommt.

03

Was gebaut wird, entscheidet der Alltag

Die Reihenfolge bestimmt nicht eine Produktplanung am Schreibtisch, sondern das, was in den beteiligten Häusern tatsächlich anfällt. Was mehrfach gemeldet wird, rückt nach vorn.

04

Fertig heißt: für alle fertig

Der neue Baustein geht an alle Bestandskunden — ohne Aufpreis, ohne dass Sie ihn einzeln kaufen. Sie zahlen nicht für das, was andere angestoßen haben. Umgekehrt genauso wenig.

Nicht nur gesagt

Was auf diesem Weg schon entstanden ist.

Sechs Bausteine, die es gibt, weil kommunaler Alltag sie verlangt hat — keiner davon stand je in einem Produktplan.

Ein Sitzungsdienst für kleine Gemeinden

Große Ratsinformationssysteme sind für den Zyklus einer Gemeinde mit 6.000 Einwohnern überdimensioniert und teuer. Also: Gremien mit der Ladungsfrist aus Ihrer eigenen Geschäftsordnung, Tagesordnungen mit lückenlosen Nummern und getrennt öffentlichem Teil, eine Ampel, die vom Sitzungstermin zurückrechnet, und eine Beschlusskontrolle, die sich von selbst meldet.

Vierundzwanzig Aktenarten, schon ausgefüllt

Von der Baugesuchs- über die Grab- und Kita-Aufnahmeakte bis zur Wohngeldakte — mit Fristen, Rechten und Aufbewahrung. Niemand muss den Aktenplan bei null anlegen. Jede einzelne kam aus einem Haus, das sie brauchte.

Das Recht kommt mit

Neunzehn Gesetze und Verordnungen gehören zum Lieferumfang, vierzehn davon halten sich selbst aktuell. Die Gemeinde ergänzt nur ihre eigenen Satzungen — das allgemeine Recht pflegen wir zentral, einmal für alle.

Formulare für die zwanzig häufigsten Anliegen

Hallenbelegung, Vereinsförderung, Fundsache, Anwohnerparken: Das Formular bauen Sie selbst und geben es über einen befristeten Link frei. Der Antrag landet ohne Medienbruch als Schriftstück im Vorgang, statt abgetippt zu werden.

Die Tür für Ihre Fachverfahren

Kommunale Fachverfahren legen Dokumente in ein überwachtes Verzeichnis, ZAjONiC legt sie in die richtige Akte und meldet den Status zurück. Es ist die Konvention, die diese Verfahren ohnehin sprechen — der Umweg über eine eigene Schnittstelle entfällt.

Die Tagesordnung wird zur Gliederung

Über OParl kommen Gremien, Sitzungen und Tagesordnungspunkte direkt aus Ihrem Ratsinformationssystem. Die Niederschrift entsteht dann in der Struktur, die sie ohnehin haben muss, und die Wortbeiträge stehen unter dem richtigen Punkt.

Woran Sie es erkennen

Was wir mit „Zeitfresser" meinen.

Selten eine große Sache. Meist etwas Kleines, das jede Woche wiederkommt und deshalb nie oben auf der Liste steht.

  • Eine Zahl, die aus einer Datei in eine andere abgetippt wird
  • Ein Formular, das jedes Mal unvollständig ankommt
  • Eine Auskunft, die dreimal täglich am Telefon gegeben wird
  • Eine Auswertung, die jemand am Monatsende von Hand zusammenstellt
  • Ein Vorgang, der zwischen drei Ämtern hin- und herwandert
  • Eine Frist, die jemand in einem eigenen Kalender führt
  • Eine Arbeit, die gar nicht erst gemacht wird, weil sie zu mühsam wäre

Die neun Muster im Überblick

Ihre Meldung

Was frisst bei Ihnen den Tag?

Beschreiben Sie eine Arbeit, die jede Woche wiederkommt und niemandem Freude macht. Ein Absatz genügt — was es ist, wie oft es anfällt, woran es hakt.

Wir sind für jede Meldung dankbar, auch wenn daraus kein Auftrag wird. Sie zeigt uns, was in Verwaltungen tatsächlich anfällt, und genau danach richtet sich, was wir als Nächstes bauen.

  • Sie bekommen eine ehrliche Antwort — auch ein Nein, mit Begründung
  • Keine Bestellung, keine Verpflichtung, kein Vertreterbesuch
  • Auch willkommen, wenn Sie noch nicht mit uns arbeiten
Häufige Fragen

Was Verwaltungen dazu fragen.

Was kostet es, wenn wir einen Baustein anstoßen?

Nichts zusätzlich. Was aus einer Anregung entsteht, geht an alle Bestandskunden, ohne Aufpreis und ohne Modulverkauf. Der Gedanke funktioniert nur in beide Richtungen: Sie zahlen auch nicht für Bausteine, die eine andere Gemeinde angestoßen hat.

Müssen wir Kunde sein, um etwas zu melden?

Nein. Über jede Meldung sind wir dankbar — sie zeigt uns, was in Verwaltungen tatsächlich anfällt, und das ist für die Reihenfolge unserer Arbeit wertvoll. Ob daraus ein Auftrag wird, ist eine getrennte Frage.

Was passiert, wenn Sie unseren Fall nicht lösen können?

Dann sagen wir das, und zwar mit Begründung. Manches gehört in ein Fachverfahren, manches ist eine Frage der Organisation und nicht der Software. Eine ehrliche Absage ist Ihnen mehr wert als ein Termin, an dem sich herausstellt, dass es doch nicht passt.

Wie lange dauert es, bis ein Baustein fertig ist?

Das hängt vom Umfang ab und davon, was sonst gerade ansteht — feste Zusagen wären hier unseriös. Was wir sagen können: Die Reihenfolge richtet sich nach dem, was mehrfach gemeldet wird, und Sie erfahren, woran Sie sind.

Bekommen wir einen Vorteil, wenn wir etwas anstoßen?

Sie bestimmen mit, was zuerst entsteht — das ist der Vorteil. Einen exklusiven Baustein gibt es nicht: Was gebaut wird, bekommen alle. Genau das macht die Rechnung für jedes einzelne Haus überhaupt tragfähig.

Wem gehört, was aus unserer Anregung entsteht?

Der Baustein ist Teil von ZAjONiC und steht allen Häusern zur Verfügung. Ihre Daten gehören dabei unverändert Ihnen: Sie liegen auf Ihrem Server und lassen sich jederzeit vollständig abziehen — die Anregung ändert daran nichts.

Wir sind eine kleine Gemeinde. Lohnt sich das für Sie überhaupt?

Für eine einzelne Gemeinde rechnet sich ein Fachverfahren tatsächlich nicht — deshalb gibt es für viele kommunale Aufgaben keine bezahlbare Software. Über mehrere Häuser hinweg rechnet es sich für alle. Kleine Gemeinden sind für dieses Modell nicht das Problem, sondern der Grund.

Lieber erst sehen, was es schon gibt?

Verständlich. Auf der Kommunen-Seite steht der Arbeitstag einer Verwaltung von der Bürgeranfrage bis zur Abgabe ans Archiv — mit dem, was heute bereits läuft.