Kampagnen-Werkstatt · Marketing

Die Aktion, die seit zwei Jahren „wir müssten mal“ heißt.

An der Idee scheitert es selten. Es scheitert daran, dass jemand die Adressen zusammensuchen, den Text schreiben, ein Bild finden und den Versand organisieren müsste. Genau diese Schritte nimmt Ihnen die Kampagnen-Werkstatt ab — bis zum gedruckten Brief im Briefkasten. Und danach sagt sie Ihnen, was dabei herauskam.

Einfach erklärt

Was ist die Kampagnen-Werkstatt?

Die Kampagnen-Werkstatt ist der Teil von ZAjONiC, mit dem ein Betrieb oder eine Verwaltung eine Werbeaktion vollständig selbst durchführt — von der Empfängerliste bis zum Nachweis. Die Adressen kommen aus dem eigenen CRM, aus der Umkreissuche oder aus einer Excel-Liste, Text und Bild entstehen als KI-Entwurf, versendet wird als Serien-E-Mail oder als echter gedruckter Brief. Danach zeigt eine Auswertung, wie viel Rücklauf aus welchem Kanal kam und was ein Ergebnis gekostet hat. Alles läuft auf Ihrem eigenen Server, ohne Agentur und ohne Newsletter-Abo.

Was es ist

Ein Ablauf, eine Oberfläche

Wen wollen Sie erreichen, was wollen Sie sagen, wann soll es ankommen, wie geht es raus — und was ist dabei herausgekommen. Sie arbeiten sich der Reihe nach durch, nichts liegt woanders.

Was Sie damit machen

Von der Liste bis zur Briefmarke

Die Empfänger kommen aus Ihrem CRM, aus der Umkreissuche oder aus einer Excel-Liste. Am Ende geht die Serien-E-Mail raus — oder ein echter Brief, gedruckt und frankiert von einem Dienstleister.

Ihre Vorteile

Sie wissen vorher, was erlaubt ist

Bevor Sie ein Wort schreiben, sehen Sie: So viele erreichen Sie per Brief, so viele dürfen Sie per Mail anschreiben — und warum die übrigen nicht.

Alles drin

Von der Zielgruppe bis zum Versand.

Der ganze Ablauf, an dem eine Aktion sonst hängen bleibt.

Die Zielgruppe zusammenstellen

Sie setzen Bedingungen — Branche, Ort, Postleitzahl, Kennzeichen aus dem CRM — und sehen sofort, wie viele Kontakte übrig bleiben. Ohne die Liste erst exportieren zu müssen.

Die Ampel vor dem Texten

Eine ehrliche Aufstellung: wie viele eine vollständige Anschrift haben, wie viele per E-Mail angeschrieben werden dürfen, wie viele sich abgemeldet haben — und wie vielen die Erlaubnis fehlt. So schreiben Sie keinen Text für 12 statt 312 Empfänger.

Text und Bild von der KI — nach Ihrem Briefing

Sie geben an, was die Aktion erreichen soll, wen sie anspricht und womit sie lockt. Daraus entsteht ein Entwurf je Kanal in der passenden Länge, das Beitragsbild gleich mit. Geändert wird alles, versendet nur, was Sie freigeben.

Ein Terminplan, der sich meldet

Ein Kalender statt drei: Sie sehen, dass der Beitrag am selben Tag erscheint, an dem der Brief ankommt. Die Vorlaufzeiten sind eingerechnet — ein Brief braucht Druck, Kuvertierung und Postweg. Wird ein Beitrag fällig, meldet sich ZAjONiC über die Glocke, statt zu warten, bis es jemandem einfällt.

Der Brief kommt wirklich an

Kein PDF zum Selbstausdrucken: Der Brief geht an einen Druckdienstleister, wird gedruckt, kuvertiert und frankiert. Sie wählen Farbe, beidseitigen Druck, Versandart und Einschreiben — und sehen Ihr Guthaben, bevor Sie auslösen.

Der Abmeldeweg, der funktioniert

Jede Serien-E-Mail trägt einen Abmeldeweg. Steht Ihre Instanz hinter der Firewall — bei eigenem Server der Normalfall —, wird statt eines von außen toten Links automatisch der Weg über eine E-Mail-Adresse gesetzt. Ein Abmeldelink, den niemand erreicht, ist schlimmer als keiner.

Im Überblick

Kampagnen-Werkstatt im Einsatz.

Neu

Und dann die Frage, die sonst niemand beantwortet.

„Hat das eigentlich was gebracht?“ — bei Werbung endet die Antwort meist bei einem Achselzucken.

Der QR-Code auf dem Brief

Der gedruckte Brief bekommt einen QR-Code, die E-Mail einen Kurzlink — und jeder Kanal seinen eigenen. Damit sehen Sie zum ersten Mal, ob der Rücklauf aus dem Brief kam oder aus der Mail. Nicht geschätzt, gezählt.

Der Verlauf der ersten Wochen

Ein kleiner Balkenverlauf über die letzten vierzehn Tage zeigt, wann etwas passiert ist. Meist ist das der Tag, an dem die Briefe zugestellt wurden — und der Tag, an dem es wieder abflacht.

Was hat mich ein Auftrag gekostet?

Sie tragen ein, was zurückkam — Anrufe, Termine, Aufträge, eingelöste Gutscheine. Die Briefkosten kennt ZAjONiC selbst (Stückzahl mal Ihr Preis), weitere Kosten tragen Sie als Summe nach. Heraus kommt der Satz, den Sie im Gespräch mit dem Chef brauchen: Ein Auftrag hat uns 34 Euro gekostet.

Die nächste Aktion beginnt bei der letzten

Eine gelaufene Kampagne lässt sich duplizieren — mit Zielgruppe, Texten und Terminplan. Was funktioniert hat, machen Sie wieder; was nicht, ändern Sie. Der Name entsteht dabei von selbst aus dem Anlass, damit die Übersicht nicht aus fünf Zeilen „Neue Kampagne“ besteht.

Ein Beispiel

Wie sieht so eine Rechnung aus?

Ein Sanitärbetrieb schreibt 300 Hausverwaltungen im Umkreis an — Brief, weil dort niemand eine E-Mail-Einwilligung gegeben hat. Erfundene Zahlen, echte Rechenweise: Genau so rechnet die Werkstatt es Ihnen vor.

300 Briefe, gedruckt und frankiert Stückpreis × 300 285,00 €
Ein Nachmittag Arbeit im Haus bewusst nicht eingerechnet
Über den QR-Code aufgerufen gezählt 18
Daraus Anrufe nachgetragen 7
Daraus Aufträge nachgetragen 2
Was ein Auftrag gekostet hat 285,00 € ÷ 2 142,50 €
Auswertung einer abgeschlossenen Werbeaktion in ZAjONiC: Kurzlinks je Kanal für Brief und E-Mail, Zähler für Anrufe, Termine, Aufträge und Gutscheine sowie die Rechnung 300 Briefe à 0,95 Euro gleich 285 Euro, davon 142,50 Euro je Auftrag.
So sieht das in der Anwendung aus — dieselbe Rechnung wie oben, nur dass ZAjONiC sie selbst aufstellt. Beispieldaten eines erfundenen Betriebs.

Ob 142,50 Euro je Auftrag gut sind, weiß niemand besser als Sie — bei einer Badsanierung ist es geschenkt, bei einem Dichtungsring nicht. Genau deshalb rechnet ZAjONiC es aus und bewertet es nicht. Und weil die Aktion als Kopiervorlage liegen bleibt, ist die nächste Runde eine Entscheidung von zehn Minuten statt ein neues Vorhaben.

Einordnung

Agentur, Newsletter-Tool oder selbst machen?

Drei Wege, eine Aktion an die Kunden zu bringen. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als darin, wo Ihre Adressen liegen, ob ein gedruckter Brief möglich ist und was beim nächsten Mal übrig bleibt.

Frage Agentur Newsletter-Dienst Kampagnen-Werkstatt
Wo liegen Ihre Adressen? beim Dienstleister beim Anbieter, meist außerhalb Ihres Hauses in Ihrem CRM, auf Ihrem Server
Gedruckter Brief möglich? ja in der Regel nein, E-Mail-Kanal ja, gedruckt und frankiert
Wer prüft, wen Sie anschreiben dürfen? Sie liefern die Liste zu Anmeldungen im Tool Aufstellung vor dem Texten, aus Ihren Daten
Rücklauf je Kanal messbar? je nach Auftrag für E-Mail ja für Brief und E-Mail, per QR und Kurzlink
Was kostet die nächste Aktion? erneut ein Auftrag laufendes Abo je Kontakt Druck und Porto — die Werkstatt ist Teil von ZAjONiC
Was bleibt beim nächsten Mal? das Ergebnis die Empfängerliste im Tool die ganze Aktion — als Kopiervorlage

Ehrlich bleibt: Wer regelmäßig große E-Mail-Strecken fährt, ist mit einem spezialisierten Versanddienst bei Zustellraten und Vorlagen gut bedient. Der Vorteil hier liegt woanders — bei Aktionen, die Brief und Mail mischen, und bei Adressen, die das Haus nicht verlassen sollen.

Was Sie vorher wissen sollten

Zwei Dinge sagen wir lieber vorher.

Grenze 1

Social: vorbereitet, ja. Auf Knopfdruck veröffentlicht, nein.

Beiträge für Facebook, Instagram und LinkedIn werden getextet, bebildert und im Terminplan eingeplant. Das automatische Veröffentlichen setzt bei diesen Netzwerken eine eigene App und ein Prüfverfahren voraus, das mehrere Wochen dauert — mit Geschäftsverifizierung und Nachweis der tatsächlichen Nutzung. ZAjONiC führt Sie durch diesen Antrag und nimmt die Zugangsdaten entgegen, sobald Sie ihn durch haben. Bis dahin kopieren Sie den fertigen Beitrag von Hand hinüber.

Grenze 2

Für die Erfolgsmessung geht eine Leitung nach draußen.

Ein QR-Code auf einem gedruckten Brief muss von außen erreichbar sein — sonst zählt niemand etwas. Die Kurzlinks laufen deshalb über einen zentralen Dienst von uns. Übertragen werden dabei nur Codes und Zählerstände: keine Empfängeradressen, keine Namen, keine Texte. Die Verbindung geht ausgehend, Ihre Instanz bleibt hinter der Firewall. Wer auch das nicht möchte, betreibt den Dienst selbst — die Adresse ist in den Einstellungen austauschbar — oder lässt die Erfolgsmessung weg und verschickt wie bisher.

Im Alltag

So hilft es Ihnen.

Drei Aktionen, die ohne Agentur bisher nicht stattfanden.

Die neue Leistung im Umkreis bekannt machen

Sie holen sich über die Umkreissuche alle Betriebe der passenden Branche im Radius von 25 Kilometern und schicken ihnen einen Brief. Ohne eine einzige Adresse abzutippen.

Die Einladung zum Tag der offenen Tür

Bestandskunden per E-Mail, Interessenten ohne Einwilligung per Brief — die Ampel sagt Ihnen, wer in welche Gruppe fällt. Beides aus einer Aktion heraus, mit demselben Text. Hinterher sehen Sie, über welchen der beiden Wege die Anmeldungen kamen.

Die Stellenanzeige, die keiner sieht

Statt einer Anzeige im Portal: die Meldung an Schulen, Vereine und Betriebe in der Gegend — angeschrieben aus derselben Werkstatt, in der der Text entstanden ist.

Häufige Fragen

Fragen zur Kampagnen-Werkstatt.

Was ist die Kampagnen-Werkstatt bei ZAjONiC?

Die Kampagnen-Werkstatt führt eine Werbeaktion von der Empfängerliste bis zum Nachweis durch: Adressen aus dem CRM, der Umkreissuche oder einer Excel-Liste, Text und Bild von der KI, ein Terminplan über alle Kanäle, der Versand als Serien-E-Mail oder als echter gedruckter Brief — und danach eine Auswertung, die den Rücklauf je Kanal zählt und gegen die Kosten rechnet. Sie ist Teil von ZAjONiC und läuft auf Ihrem eigenen Server.

Wie schreibe ich 300 Kunden an, ohne eine Agentur zu beauftragen?

Sie stellen die Empfänger über Bedingungen wie Branche, Ort oder Postleitzahl zusammen und sehen sofort, wie viele übrig bleiben. Danach zeigt eine Aufstellung, wen Sie per Brief erreichen und wen Sie per E-Mail überhaupt anschreiben dürfen. Text und Bild kommen als Entwurf, den Sie ändern. Der Versand geht als Serien-E-Mail über Ihren eigenen Mailversand oder als gedruckter Brief über einen Druckdienstleister. Für 300 Empfänger ist das ein Nachmittag Arbeit, kein Projekt.

Wie misst ZAjONiC, ob eine Werbeaktion etwas gebracht hat?

Jeder Kanal bekommt seinen eigenen Kurzlink — auf dem gedruckten Brief als QR-Code, in der E-Mail als Link an der Handlungsaufforderung. Damit ist zählbar, woher der Rücklauf kam, samt Verlauf über die ersten vierzehn Tage. Was daraus geworden ist, tragen Sie nach: Anrufe, Termine, Aufträge, eingelöste Gutscheine. ZAjONiC rechnet die Briefkosten aus Stückzahl und Ihrem Preis je Brief, nimmt weitere Kosten dazu und weist aus, was ein Ergebnis gekostet hat.

Verlassen für die Erfolgsmessung Daten unser Netz?

Für die Kurzlinks ja, für alles andere nein. Ein QR-Code auf einem Brief muss von außen erreichbar sein, deshalb laufen die Kurzlinks über einen zentralen Dienst. Übertragen werden dabei ausschließlich Codes und Zählerstände — keine Empfängeradressen, keine Namen, keine Texte. Die Verbindung wird von Ihrer Instanz nach außen aufgebaut, es muss also nichts in Ihr Netz hineinzeigen. Selbst-Hoster können die Adresse des Dienstes in den Einstellungen durch eine eigene ersetzen; wer ganz darauf verzichtet, verschickt ohne Erfolgsmessung.

Verschickt ZAjONiC echte Briefe oder nur PDFs zum Ausdrucken?

Echte Briefe. Der Auftrag geht an einen Druckdienstleister, der druckt, kuvertiert und frankiert. Sie wählen Schwarzweiß oder Farbe, einseitig oder beidseitig, die Versandart und optional Einschreiben — und sehen Ihr Guthaben, bevor der Versand ausgelöst wird. Zwischen Auslösen und Briefkasten liegen etwa drei Werktage; der Terminplan rechnet diesen Vorlauf automatisch ein.

Kann ZAjONiC automatisch auf Facebook, Instagram und LinkedIn posten?

Noch nicht ohne Vorarbeit. Die Beiträge werden getextet, bebildert und terminiert. Für das automatische Veröffentlichen verlangen die Netzwerke eine eigene App mit Geschäftsverifizierung und einem Prüfverfahren, das mehrere Wochen dauert. ZAjONiC führt Sie durch diesen Antrag und übernimmt die Zugangsdaten danach; bis dahin kopieren Sie den fertigen Beitrag von Hand.

Woher kommen die Empfängeradressen?

Aus drei Quellen: aus Ihrem CRM über Bedingungen wie Branche, Ort oder Kennzeichen; aus der Umkreissuche, die Betriebe und Einrichtungen in einem gewählten Radius findet; oder aus einer eigenen Liste als CSV- oder Excel-Datei. Das CRM wird dabei nur gelesen, nie verändert.

Wie stellt ZAjONiC sicher, dass wir niemanden unerlaubt anschreiben?

Vor dem Versand steht eine Aufstellung, die getrennt ausweist, wie viele Empfänger eine vollständige Anschrift haben, wie viele per E-Mail angeschrieben werden dürfen, wie viele sich abgemeldet haben und wie vielen die Erlaubnis fehlt. Wer sich abgemeldet hat, wird nicht mehr angeschrieben — auch nicht in der nächsten Aktion. Jede Serien-E-Mail trägt einen funktionierenden Abmeldeweg. Die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls bleibt Ihre Entscheidung; ZAjONiC legt die Zahlen offen, auf denen sie beruht.

Warum ist der Abmeldelink manchmal eine E-Mail-Adresse statt eines Links?

Weil ZAjONiC auf Ihrem eigenen Server läuft und der oft nicht aus dem Internet erreichbar ist. Ein Abmeldelink, der auf eine Adresse im Firmennetz zeigt, führt beim Empfänger ins Leere — und große Anbieter prüfen das und stufen die Zustellung Ihrer Mails herab. Deshalb setzt ZAjONiC in diesem Fall den in RFC 2369 vorgesehenen Weg über eine E-Mail-Adresse.

Brauchen wir dafür jemanden im Marketing?

Wer eine E-Mail schreiben kann, kann das bedienen. Die Reihenfolge ist vorgegeben, jeder Schritt beginnt mit einem Entwurf statt mit einem leeren Feld, und die Zahlen zur Zielgruppe stehen daneben, statt in einer Auswertung zu stecken. Die typische Aktion ist ein Nachmittag Arbeit.

Welche Aktion liegt bei Ihnen seit zwei Jahren herum?

Erzählen Sie sie uns, wir bauen sie in einem Termin einmal durch — bis zur Vorschau des Briefes.